2.3 Grundschule und Sozialphobie (1988-1992)

Schon an meinen ersten Schultag hat sich gezeigt welches großes Pech ich hatte und welches Großes Unglück auf mich gewartet hat. Ich habe als Banktischnachbarn einen Jungen bekommen der mich nicht nur in der Grundschule sondern weitere 4 Jahre das Leben zur Höhle machen sollte. Er war meiner Meinung das schlimmste Kind in der Klasse . Er hat Papier zerknullt und gegessen,gefärbtes Wasser getrunken. Er war respektlos gegenüber seiner alleinerziehenden Mutter und Großeltern und konnte immer machen was er wollte. In seinem Gesichtsausdruck war Wut und Hass zu erkennen die er an mir ausgelassen hat. Ich konnte keinen einzigen Funken guten Willens in ihn erkennen. Nun denke ich hat jeder einen Eindruck über dieses Kind bekommen. Ich will erklären wie meine Schüchternheit und Unsicherheit durch die Verhaltenweisen dieses Jungen mich sozial ängstlich gemacht haben.

Er hat mich jeden Schultag zu jeder Pause aufs Korn genommen. Es hat mit verbalen Sachen angefangen,er hat mich beschimpft und mich ausgelacht. Dann ging es weiter mit Sachen wegnehmen so dass er mit mir gespielt hat, später kam es dazu dass er mit körperlicher Gewalt weitergemacht hat, wie treten, schupsen und schlagen. Für mich war der eine Tag schlimmer als der andere, ich wusste schon was mich erwartet.

Durch die daurhaft anhaltenden negative Erfahrungen die ich in der Schule gemacht habe, hat sich in mir die Überzeugung eingestellt dass alle Menschen mir schlechtes antun wollen und mich niemand liebt. Ausserdem habe ich keine Kontakte mit anderen Schülern geknüpft da ich vergleichbare Verhaltensweisen erwartet habe. Somit habe ich mich weiter zurückgezogen und in die Isolation gelebt. Immer wenn der Junge von seiner Mutter gezwungen wurde sich bei mir zu entschuldigen, hat er seinen Taten nich bereut und ich wusste das auch und dass es weitergeht. Das hat sich immer wiederholt. Er hatte Spaß und ich Schmerzen und Qualen.

Durch diese ganzen Umstände keine Freunde und Mobbing in der Schule bin ich sehr traurig, melancholisch und sehr ängstlich geworden.Aber es ist nicht nur der Junge der dran Schuld sind. Auch Lehrer und Eltern und i.w.S die Gesellschaft tragen auch Verantwortung zu dieser Entwicklung.

Meinen Eltern habe ich. z.B. zigtausend mal erzählt wie sehr dieser Junge mir schadet und was er mit mir macht. Ich bin von Ihnen enttäuscht dass sie nicht energisch genug gehandelt haben und auf den guten Willen der Besserung des Junges gehofft haben. Die Lehrer haben genausowenig Maßnahmen getroffen und sind somit Mittäter. Ich bin so sehr enttäuscht von meinen Eltern in dieser Hinsicht dass ich dachte sie lieben mich nicht und wollen dass ich leide. Sie haben meine Worte nicht ernst genommen und in diesem Moment ihr Kind verloren.

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