2.17 Abgebrochene Verhaltenstherapie

Einen weiteren Versuch um meine psychischen Probleme zu lösen, habe ich im Jahr 2011 unternommen. Der Grund war dass ich mit meiner Lebenssituation nicht zufrieden war. Nach dem Abbruch meines Studiums und dem Bezug von Hartz 4, habe ich gehofft dass das Amt mir helfen kann einen Ausbildungsplatz zu finden, aber da habe ich mich getäuscht, es war alles Lüge um mich zu beruhigen. In meiner Emotionalen Verwirrtheit und Unruhe hatte ich den Drang etwas zu machen um diese unerträgliche Situation zu ändern.So habe ich dann nach einen Therapeuten gesucht.

Zuerst habe ich Kontakt zu meiner Ersten Therapeutin aus der Schulzeit, die ich 2000 kennen gelernt habe,aufgenommen. Ich habe ihr erzählt was sich bei mir seit dem getan hat und dass ich eine 2.Verhaltenstherapie machen möchte. Ich habe gefragt wenn sie mir aus der Region empfehlen kann und sie hat ein paar Namen notiert, bei denen ich angerufen habe und recht schnell einen Termin bekommen habe.Nach kurzer Zeit habe ich die Therapie bei einem Therapeuten angefangen.Das war im April 2011. Die Sitzungen waren unregelmäßig und es war Gesprächstherapie, was am Anfang verständlich ist, denn der Therapeut muss ja erstmal einiges über den Patienten erfahren und die Probleme erfassen um die richtige Therapieansätze zu wählen die am erfolgsversprechensten sind.Jedoch ging dass ziemlich lange nach dem gleichen Muster weiter mit Terminen alle 2-3.Wochen so dass immer die gleiche Fragestellungen aufgetaucht sind ohne hilfreiche Ratschläge.

Der Therapeut kam mir nicht überzeugend rüber, also nicht genau wüsste was er mit mir machen sollte. Nach ca. 10 Sitzungen ohne einen Therapieanfang in dem Sinne dass ich irgendwelche Aufgaben oder Hilfestellungen bekomme habe, habe ich an den Erfolg der Therapie gezweifelt. Dann habe ich den Therapeuten gesagt, dass ich die Therapie abbrechen möchte da keine Therapie stattgefunden hat , sondern nur lockere Gespräche die mir nicht weiterhelfen. Ich hatte auch keine Lust nach 50. Therapiestunden festzustellen dass die Therapie erfolglos war und mir nicht weitergeholfen hat.

 

Natürlich hatte der Therapeut, da andere Ansichten warum ich die Therapie abgebrochen habe, die er im Abschlussbericht geschrieben hat. Ich zweifle nicht dass das auch mit meiner emotionaler Situation zu tun hatte. Nach über 20 Jahren mit psychologischen Problemen, 2 ambulante und 2 stationären Therapien und auf dem Weg der Genesung noch ein großes Stück Arbeit vor mir habe ich es mit der Geduld nicht so leicht gehabt. Die Emotionen der Wut/Rache seit meiner Selbsterkenntnis und das Angst- Panik Duett dass ich in der Vergangenheit oft bei mir erlebt habe, haben bei mir das zwanghafte Verlangen erweckt dass sich mein Leben ändert muss . Ich war auch sehr verzweifelt und depressiv und wollte dass sich  was tun, so dass ich dann schnell aufgegeben habe und nicht mehr dran glauben wollte dass irgendjemand in der Lage ist mir bei meinen Problemen weiterzuhelfen.

 

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