Lebensziel Nr.6: Psychische Gesundheit

Lebensziel Nr. 6:  Psychische Gesundheit: Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen verbessern. An die eigenen Fähigkeiten glauben. Frei von Angst und Sucht sein. Selbstsicherheit und positive Einstellung zum Leben

Was brauchen Sie auf dem Weg zum Ziel?

Mut, Kraft, Durchhaltevermögen, Entschlossenheit, Eigeninitiative, Selbstdisziplin, Optimismus, Positives Denken, Organisationstalent, Eigenmotivation, Tatendrang

Welche Fähigkeiten, Talente, Stärken, Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen haben sie bereits?

Eigeninitiative, Selbstdisziplin, Organisationstalent, Eigenmotivation

Welche Fähigkeiten, Talente, Stärken, Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen sollten Sie noch beherrschen und fehlen ihnen noch?

Mut, Kraft, Durchhaltevermögen, Entschlossenheit, Optimismus, Positives Denken, Tatendrang

Wo bei wem  wie und ab wann können Sie diese lernen bzw. erwerben?

Therapeuten, Beratungsstellen und Selbsthilfe in Therapie, Gespräche und in der Praxis des Lebensalltags

Brauchen Sie noch weitere Information? Wo finden Sie diese?

Literatur und Recherche im Internet

Wer kann Sie wo und wie unterstützen?

Therapeuten mein Einstellung zu ändern und Bücher im meine Fähigkeiten zu verbessern.

Wen könne Sie um Unterstützung bitten und wo können Sie solche Unterstützer kennenlernen?

Therapeuten und Selbsthilfebücher im Internet, in Arztpraxen, im Buchhandel und auf Kursen.

Was könnten eventuelle Hindernisse oder Bremsklötze sein?

Langjährige ungesunde Gewohnheiten – Suchtverhalten, tief verwurzelte negative Einstellungen zum Leben – Pessimismus
Soziale Ängste, Flucht vor Problemen – Vermeidungsverhalten
Denkfehler und schlechte Stimmung – Depression
Negative Gedanken und Gefühle und Verhalten- Teufelskreislauf der Hilfs- und Hoffnungslosigkeit.

Wie könnten Sie diese bzw. zu Motivatoren machen?

Neue Gesunde Gewohnheiten anlernen-Sport
Positive Einstellungen zum Leben entwickeln durch positive Erfahrungen und Erfolge
Schädlichen Annahmen hinterfragen ,überprüfen und durch nützliche ersetzen
Denkfehler ausmerzen und positiv bleiben.
Den Teufelskreislauf unterbrechen durch schrittweise Veränderung der Gedanken, Gefühle und Verhalten durch viele positive Erfahrungen und Erfolge im Leben

 Der Weg zum Ziel – Etappenziele

Start

Soziale Angst, Mediensucht, mangelndes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, negatives Selbstbild, Unsicherheit, Pessimismus, negative Einstellung zum Leben

1

Probleme erkennen und analysieren. Herausfinden was die Probleme nährt und Lebenskraft zu Ihrer Existenz gibt Was ist da, dass das Problem aufrecht erhält? Gedanken, Gefühle ,Gewohnheiten, Einstellungen, Überzeugungen ?

2

Dem Problem seine Lebenskraft schrittweise entziehen! Negative Faktoren in Frage stellen und überprüfen durch Experimente, Verhaltenstherapie

3

Durch Taten neue positive Erfahrungen und Erfolge machen und diese intensivieren

4

Den Teufelskreislauf unterbrechen und durch Zieldenken und Eigenmotivation weiterhin oft positive Erfahrungen sammeln und Erfolge erringen. Das Verhalten ändert von der Vermeidung hin zur Konfrontation und Desensibilisierung

5

Die Einstellung zum Leben ändern und die Überzeugungen ändern.

6

Positiv Denken, Optimismus und Entwurzelung der Probleme in einem langen Prozess der Sammlung von positiven Erfahrungen und Erfolgen.

Ziel

Frei von Angst und Sucht, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstakzeptanz und Selbstliebe, Optimismus, Positive Einstellung zum Leben

Advertisements

2.5 In der Hauptschule mit Werkreal und Selbstbewusstsein (1996-1998)

Nach der 8.Klasse stand überraschenderweise ein Umzug bevor, so dass ich die Schule gewechselt habe und diesen Jungen seit dem nicht mehr gesehen habe.Die Wunden die er mir gemacht hat waren sehr tief. Ich war extrem sozial- ängstlich , depressiv und einsam. Hatte keine Freunde ,niedriges Selbstbewusstsein und habe das Leben mit der schwarzen Brille gesehen, als negativ und gegen mich gerichtet. Ich habe mich nicht getraut Leute anzusprechen und habe fast garnichts gesprochen und wenn dann sehr leise.

Meine soziale Angst war relativ stabil und hat sich auf einem hohen Niveau verfestigt. Das was mich verwundert, ist dass auch kein Lehrer über die Jahre hinweg, keinen Verdacht geschöpft hat das es mehr als Zurückhaltung und Schüchternheit sein könnte, da sie mich tagtäglich erlebt haben.In der neuen Klasse stand ich wieder mit den gleichen Problemen da. Es gab da wieder einige Spezialisten, die meine Situation ausgenutzt haben um mich zu ärgern und sich über mich lustig zu machen. Zum Glück war es nicht so extrem wie davor, für mich jedoch sehr belastend.

Ich konnte somit in der ganzen Kinder – und Jugendzeit kein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen. Im Gegenteil habe ich mir ein negatives Selbstbild erschaffen bei dem ich schwach und hilflos bin, mir nichts gelingt ich mich nicht durchsetzen kann, ich uninteressant für die anderen bin, mich niemand liebt und einfach alles schief geht was ich anfange. Mein Selbstvertrauen war auch im Keller. Kein Wunder wenn man immer so negativ eingestellt ist und schlecht über sich denkt, dann ist man so sehr blockiert und kann einfach seinen Wünschen und Vorstellungen nicht nachgehen, da man sie ja von vornherein als gescheitert sieht.

Trotz all den Problemen, soziale Angst, Depression , niedriges Selbstbewusstsein,keine Freunde ist es mir gelingen diese 2 Jahre zu durchstehen und die mittlere Reife zu machen. Jedoch war ich unglücklich vom Leben und der Abschluss hat mich überhaupt nicht gefreut da ich einfach nicht wusste wofür ich das alles mache. Was bringt mir so ein Abschluss wenn ich keine Freunde habe,ständig Angst vor Kontakt mit Menschen habe, kein Selbstvertrauen habe und mich unsicher verhalte ?

Mit der mittleren Reife wollte ich eine Ausbildung,machen, aber das ist spätestens beim Vorstellungsgespräch gescheitert da ich nicht gesprochen habe aus Angst vor Kritik und Ablehnung, was falsches zu sagen  und ich habe mich auch für Berufe beworben die nicht meinen Interessen entsprachen um eine Stelle zu bekommen. Es war der aufgezwungene Wille meiner Eltern die ja Wissen was für mich gut ist. Nach dem meine Ausbildungssuche erfolglos war,ist es dann auch dazu gekommen dass meine Eltern Rat beim Lehrer gesucht haben,was ich machen könnte. Der hat eine weiterführende Schule im Bereich Wirtschaft für mich empfohlen. Wieder einmal musste ich das machen was andere für mich vorgesehen haben, denn ich konnte nichts anderes tun. So ist es dann dazu gekommen dass ich das Wirtschaftsgymnasium besucht habe.