Besprechung Erhebungsbogen

Nach dem ich im letzten Gespräch  den vollständig ausgefüllten Erhebungsbogen ausgefüllt und abgegeben  habe, ging es in dieser Stunde um die Besprechung des Erhebungsbogens.  Der Therapeut hatte den Erhebungsbogen durchgelesen und hatte noch einige Fragen an mich.  Da ging es um meine Probleme warum ich in Therapie bin. Ich habe dann meine Anworten vorgelesen und diese   anhand meiner Lebensgeschichte und Probleme erläutert. Dann gab es noch Erläuterungsbedarf  zu den Eltern wie die so waren und wie ich sie in meiner Kindheit erlebt habe.Ich habe dann  noch alle Berichte von Kliniken abgegeben. Nachdem alle Unverständlichkeiten geklärt waren haben wir uns über meine Schachspielsucht unterhalten. Irgendwie sind wir auf dieses Thema gekommen. Das Paradox an der ganzen Sache ist dass ich mir in der ersten Verhaltenstherapie  eine Sportart  aussuchen sollte. Ich habe spontan Schach gesagt und mir einen Verein gesucht. Dort habe ich Schach gelernt und gespielt. Es hat sich eine Schachspielsucht entwickelt. Mein Therapeut hält Schach für eine ungeeignete Sportart um in Bewegung zu sein, mit Menschen in Kontakt zu kommen und Freundschaften zu knüpfen, denn es wird gedacht und gezogen und es gibt  keine Interaktion während der gesamten Partie. Die Empfehlung war eine Gruppensportart zu wählen, bei der ich in Bewegung bin , mich mit anderen unterhalten kann und Freundschaften knüpfen kann. Da ich als Hobby Wandern, Radfahren angegeben habe, hat der Therapeut gemeint dass z.B. Radtouren ganz gut wären. Ich mache Sport und komme mit Leuten in Kontakt. Einen Radsportverein könnte ich mir mal anschauen um zu sehen ob das was für mich ist, ich will auch nicht in einer Sportsucht landen und es mit dem Radfahren übertreiben. Ein wichtiges Thema war die Frage  mit dem Blog den ich hier führe. Mein Therapeut meint dies sei kontraindikativ, ich würde zu viel Zeit damit verbringen mit Schreiben , Kontakte und meine Internetsucht damit unsterstützen. Ich denke das therapeutische Schreiben über den blog hilft mir sehr, deswegen mach ich das auch. Ich werde jedoch auf meinen Therapeut hören wenn darauf bestanden wird.  Am besten ist es ja wenn man in einer  Selbsthilfegruppe seine Probleme anspricht und sich offen mit realen Menschen austauscht. In meinem Therapie-Arbeitsbuch das ich mir gekauft habe, habe ich schon mal meine Lebensziele niedergeschrieben und werde dann alles wichtige notieren und festhalten was ich in der Therapie machen werde.

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